Willkommenauf der Website des Herder-Gymnasiums Berlin

Herder-Gymnasium Berlin

Das Herder-Gymnasium ist eine Schule mit mathematischer und naturwissenschaftlicher Profi­lierung sowie neusprachlicher Ausbildung, die verschiedene individualisierte Bildungswege ermöglicht. Auf den hier folgenden Folien sind die Elemente unseres Leitbildes, welches zu unserer Orientierung dient, zusammengefasst.

Selber denken macht schlau!

Das Herder-Gymnasium steht für ein vielfältiges, dem Geist der Aufklärung verpflichtetes Bildungsangebot. Dies zeigt sich auch in der Profilierung in den Bereichen Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften und in den vielfältigen Wahlmöglichkeiten der Fremdsprachen.

Herausforderungen annehmen

Fundamentale Ziele unserer Bildungsarbeit sind eine umfassende Allgemeinbildung und die Studierfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Wir bieten Unterricht auf hohem fachlichen Niveau an, welcher insbesondere vielfältige und komplexe Lösungsstrategien fördert und würdigt – eigenverantwortlich, praktisch und anschaulich orientiert.

Gelebte Mitbestimmung und Mitgestaltung

Wir leben gemeinsam Zuverlässigkeit, Respekt und Toleranz. Im schulischen Zusammenleben unterstützen und fördern wir solidarisches und verantwortungsbewusstes Handeln sowie den demokratischen Diskurs. Mitbestimmung und Mitgestaltung zeigen sich sowohl im Unterricht als auch in der jahrgangsübergreifenden schulischen Gremien- und Teamarbeit, die die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Lernenden entwickeln soll. Wir fördern die Zusammenarbeit von Lehrenden, Lernenden und Eltern.

Kreatives Denken – selbstständiges Handeln

Wir schaffen gemeinsam eine konzentrierte und lernfreundliche Arbeitsatmosphäre, die individuelle Entwicklung, strukturiertes Denken und selbstständiges Handeln sowie Freiräume für Kreatives fördert. Voraussetzungen dafür sind die Fähigkeiten, konstruktive Kritik zu üben und anzunehmen – beides unterstützen wir.

Letzte Neuigkeiten

von Felix Broman

Geschichte: AG „Feldpostbriefe“

Als am 1. September 1939 der von Hitler-Deutschland initiierte 2. Weltkrieg ausbrach, mussten in dessen Verlauf auch bald viele Berliner an die Front. In einem Charlottenburger Sportverein entdeckte ein Schüler unserer Schule Ende 2020 zwei Aktenordner mit zahlreichen Postkarten und Briefen, die von Mitgliedern des Sportvereins im Zeitraum von 1940-43 an diesen gesendet wurden. Offenbar hatte der Verein ein ausgeklügeltes System, Kontakt zu den Vereinskameraden an der Front zu halten.

Die Soldaten berichten darin von ihren täglichen Erlebnissen im Krieg, die für uns heute oft unvorstellbar sind. Sie erzählen auch, oft zwischen den Zeilen, von ihren Einstellungen zur Politik und zur Fremde, die sie als Soldaten erobern sollen. Sie schildern ihre Hoffnungen, dem gelebten Ausnahmezustand möglichst schnell zu entkommen und wieder in Berlin im Verein Sport zu machen.

Wie lebt man in einem System, welches aus heutiger Sicht menschenverachtender nicht sein kann? Was bedeutet es für einen Menschen in den Krieg ziehen zu müssen - oder ziehen zu wollen - und für Ideale bis zum Tod zu kämpfen, die uns heute fremd sind? Welchen derzeitigen Forschungsstand gibt es zum Thema „Feldpostbriefe im 2. Weltkrieg“? Und wie gehen wir selbst aus heutiger Sicht mit diesen Informationen um?

Diesen und vielen mehr Fragen gehen wir in unserer AG „Feldpostbriefe“ nach.

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von Felix Broman

Den Bienen geht es gut!

Dank des wirklich kräftezehrenden Einsatzes der Praktikant_innen des Garten- und Landschaftsbaupraktikums (07. bis 18.06.2021), der das Praktikum unterstützenden Kollegen Maertens, Matthies und Güterbock sowie der Jungimker_innen (Schuljahr 2020_2021) hat sich die Bienenweide in ein blühendes grünes Kleinod unserer Schule verwandelt, das nicht nur die Bienen würdigen. Während der Verleihung der Abiturzeugnisse am 18. Juni, der vorbereitenden Elternabende für die neuen 5. Klassen am 17. Juni sowie der Verabschiedungsfeier zweier langjähriger Kolleg_innen und der nachträglichen In-Amt-Setzungsfeier des Schulleiters am 19. Juni wurde die „neue Bienenweide“ bereits mehrfach aktiv genossen.

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von Felix Broman

Ankündigung: AG Feldpostbriefe

Im kommenden Schuljahr bietet das Herder-Gymnasium für historisch Interessierte eine AG an, welche Original-Feldpostbriefe aus dem 2. Weltkrieg untersucht und aufbereitet. Die Arbeit ist eine Fortsetzung der Ergebnisse aus dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten (s. Artikel dazu).

In Kooperation mit Museumspädagog*innen und Historiker*innen, die uns unterstützend begleiten, sollen die zumeist ungeordneten historischen Dokumente so aufbereitet werden, dass sie der Nachwelt, z.B. in Form einer Ausstellung oder einer Broschüre vorgestellt werden können. Die AG findet im Rahmen schulischer Begabungsförderung statt. Die Zahl der Teilnehmenden wird auf zehn begrenzt.

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