Geografie

Im Fach Geografie beschäftigen sich die Schüler mit räumlichen Strukturen und Prozessen auf unserer Erde. Ziel ist es, die Erde als Lebensgrundlage des Menschen in ihrer Einzigartigkeit, Vielfalt und Verletzlichkeit zu begreifen und verantwortungsbewusst mit ihr umzugehen.

An unterschiedlichen Raumbeispielen lernen die Schüler sowohl die gestaltende Wirkung der Naturkräfte kennen, als auch den raumprägenden Einfluss des Menschen. Schlüsselthemen unserer Gesellschaft werden im Geografieunterricht aufgegriffen und vertiefend diskutiert.

In den 5. und 6. Klassen erfolgt dies bereits im Rahmen des neuen Faches Gesellschaftswissenschaften, welches ab dem Schuljahr 2017/18 für die 5. Klassen und ab 2018/19 auch für die 6. Klassen eingeführt wurde/wird. Hier beschäftigen sich die Schüler*innen mit ausgewählten Inhalten aus Geografie, Geschichte und Politik. Damit bereitet das Fach Gesellschaftswissenschaften perspektivisch auf die drei anschließenden Fächer Geografie, Geschichte und Politische Bildung vor, die ab der 7. Klasse unterrichtet werden.

Auch zwischen den Fächern Geografie, Geschichte und Politische Bildung bestehen seit dem Schuljahr 2017/18 curriculare Bezüge. Diese sind in gemeinsamen Themenfeldern verankert und können je nach organisatorischen und schulspezifischen Voraussetzungen in kollegialer Abstimmung realisiert werden.

  • Fächerverbindende Themenfelder in der Doppeljahrgangsstufe 7/8: 
    • Armut und Reichtum
    • Bevölkerung und Migration
  • Fächerverbindende Themenfelder in der Doppeljahrgangsstufe 9/10:
    • Europa in der Welt

In der 10. Klasse kann das Fach Geografie zusätzlich auch als Wahlpflichtfach belegt werden.

In der gymnasialen Oberstufe erfreut sich das Fach einer beständigen Beliebtheit. Es kann in Leistungs- und Grundkursen belegt werden. Hier erfolgt eine intensive Auseinandersetzung mit sozialen, ökonomischen und ökologischen Themenfeldern unserer Umwelt. Vielfach werden am Ende der 11. Klasse einige dieser Themen im Rahmen abwechslungsreicher Kursfahrten gefestigt und vertieft. So waren in den vergangenen Jahren unter anderem Dresden, Madrid, Marseille und Warschau das Ziel dieser Fahrten.

Neben dem Erlernen von geographischem Fachwissen steht der Erwerb grundlegender Arbeitstechniken und Kompetenzen im Vordergrund:

Der Atlas stellt hierbei das wichtigste Werkzeug dar. Vom einfachen Kartenlesen oder Koordinatensuchen in der 5./6. Klasse werden die Schüler bis hin zum Interpretieren vielschichtiger thematischer Karten geleitet. Sie zeichnen Klimadiagramme und werten sie aus; sie analysieren Graphiken, Sachtexte, Diagramme, Schaubilder und Karikaturen und hinterfragen sie kritisch. Unterstützend hilft ihnen dabei die teilweise mit Beamer und Smartboard ausgestatteten Klassen- und Fachräume (309/310). Die dabei angewendeten Arbeitstechniken sind auch in anderen Fächern von Bedeutung (z. B. Geschichte, Mathematik, Fremdsprachen), so dass das Fach Geografie durch die strukturierte Vermittlung dieser Fähigkeiten eine solide Grundlage für methodisches Arbeiten in der Schule legt.

Ähnlich wie in anderen Fächern wird in der Geografie ein breites Spektrum an unterschiedlichen Sozialformen angewandt (z.B. Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit...), um neben dem individuellen auch das gemeinsame Lernen zu fördern. Hierunter fällt nicht nur der Austausch von Wissen und Fertigkeiten, sondern auch der Erwerb von sogenannten "soft skills" wie zum Beispiel Teamfähigkeit, Management, Kommunikation und Kompromissfähigkeit.

Schließlich zählen auch Projekte und Exkursionen sowie die Teilnahme an Wettbewerben zu unserem Unterrichtsalltag. Sie sind uns sehr wichtig, denn sie zeigen nicht zuletzt den Praxisbezug des Erlernten.

Unser Team im Schuljahr 2017/18:

Frau Brosell-Armitage, Frau Claus, Frau Drenik (Referendarin), Frau Gutman, Frau Mai, Frau Villnow, Herr Braden, Herr Dr. Lipke, Herr Dr. Tietze, Herr Papaja (FL Gesellschaftswissenschaften)